Der erste und wichtigste Entscheidung bei einem Buch ist immer der Titel. Dieser Titel wird von einem weisen Expertengremium bestimmt, das der Verlag eigens zusammengestellt hat. An diesem runden Tisch sitzen alle, die mit dem Verkauf des Buches zu tun haben, also Lektoren, der Programmchef, die Obersten des Verlages und auch Buchhändler werden dazu geladen. Nur einer nicht. Der Autor. Der würde nur stören. Denn der Verlag weiß, was sich verkauft, und was nicht. Und da ist es gut, wenn der Autor, dieser verschrobene Künstler, draußen bleibt. Dann können die Experten in Ruhe entscheiden. Und das haben sie getan.

„Heimspiele“ wird der Titel sein, unter dem das Buch in den Buchhandlungen und im Netz zu finden sein wird. Bon.

Der sperrige Arbeitstitel „90 Fußballplätze in Baden-Württemberg und ihre Geschichten“, mit dem ich jetzt fast zwei Jahre vor mich hin gearbeitet hatte, wird entschlossen in die Subline weggelobt. So sei es. Einverstanden. Richtige Entscheidung. Applaus vom Autor.

Fassen wir also zusammen: Mitte Oktober wird ein Werk auf den Markt kommen, das sich in die Kategorie „Populäres Sachbuch“ einreihen wird. Der Umfang wird mit ungefähr 300 Seiten angeben, es ist fast DIN A4 groß, also ein halbes Telefonbuch, vom Umfang her.  Im Gegensatz zum Telefonbuch hat es aber ein feines Hardcover und einem Preisschild auf dem 29,90 Euro drauf steht. Für ein so umfassendes Werk darf so ein Preis schon mal drin sein, oder nicht? Hoffentlich widerspricht jetzt niemand.

Wie gesagt: ab Oktober im gut geführten Buchhandel.

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