Laut Wikipedia gibt es zwei berühmte Menschen, die den Namen Daniel Camargo tragen. Einen Serienmörder und einen Balletttänzer. In so fern freue ich mich, dass es der Balletttänzer ist, mit dem ich gemeinsam beim „Stadtschreibtisch“ der Stuttgarter Nachrichten auftrete. Der Tänzer ist Fußball-Fan und beim Themennachmittag „Sportbuch“ gut aufgehoben. Mehrere Bücher werden vorgestellt, unter anderem eines von besagtem Camargo, eins von Cacao, eins von Gilbert Gress und eins von Bernd Sautter. Alle Autorenlegenden sind anwesend.

Tatort: Buchhandlung Wittwer am Stuttgarter Schlossplatz, Freitag, 9. Oktober, 15.00 Uhr.

Den ersten Auftritt habe ich allerdings schon am Montag, 28. September. Die Landesschau Baden-Württemberg ist furchtlos genug, um mich ins Studio einzuladen. Es wird dort um meine intensive Vorbildung als extensiver Groundhopper gehen. Eine willkommene Gelegenheit über meine Lieblingsthemen (Stadionwürste und Fangesänge) zu philosophieren.

Zu sehen am Montag, 28. September, ab 18.45 Uhr im SWR Fernsehen.

A5 Stadtschreibtisch Aktion Herbst_Ansicht

 

 

 

Langsam wird’s spannend: Letzte Schönheitskorrekturen an den Heimspielen werden soeben durchgeführt. Der offizielle Titel Heimspiele wurde auf Anraten des Verlages und der Buchhändler in Heimspiele Baden-Württemberg verlängert – und ich frage mich, ob damit die Aufforderung verbunden ist, dass ich alsbald Heimspiele Bayern oder Heimspiele Hessen in Angriff nehmen sollte. Trotz der Verlängerung lässt der Titel nichts zu wünschen übrig, was Plakativität betrifft.

Heimspiele Titel

Schön soweit, und wie steht’s bitte um die Innenseiten? Nun, da werde ich ein heißes Wochenende verbringen. Nicht nur was die Temperaturen betrifft. Die geplanten Ausflüge zu den DFB-Pokalspielen sind gestrichen, denn das Buch liegt in seiner ganzen Pracht vor mir auf dem Tisch. 300 Seiten rotstiftige Detailarbeit am eigenen Text freuen sich darauf, erledigt zu werden. Ob ich die Freude teile, da bin ich mir noch nicht im Klaren. Im Zweifel halte ich es mit dem großen Ruhrpott-Philosophen Aki Watzke, der in der letzten Saison von seiner Mannschaft „Blut, Schweiß und Tränen“ forderte. Angesichts der aktuellen Klimazone dürften bei mir allerdings keine Flüssigkeitsreserven für Blut oder Tränen zur Verfügung stehen. Ich fühle mich, wie einmal durch den Schweißwolf gedreht.